Für einmal nichts Schweizerdeutsches, aber wir wollen ja unsere rätoromanischen Kollegen nicht ganz vergessen;)

Auf Pledari grond findet man neu das grösste rätoromanische Wörterverzeichnis. Leute, die Leo kennen, werden sich rasch zurecht finden.

Übrigens, "tudestg" heisst nichts anderes als "deutsch".

Flauder

Die Mineralquelle Gontenbad hat mit "Flauder" ein Blöterliwasser für die Sehen-und-gesehen-werden-Bars dieses Landes geschaffen.

Flauder komme vom appenzellischen Flickflauder, was gleichbedeutend mit Schmetterling sei.

Wo sind die Appenzeller in diesem Blog?

Mehr Infos zum Wasser und der Chefin hier

Bauälädampf

Dieses Verzeichnis bietet einige schöne Müschterli aus unserer Dialektvielfalt:

www.dialektwoerter.ch

Schade nur, dass die angesammelten Übersetzungs-Bijous nicht immer in beide Richtungen funktionieren, so dass man unter z vergebens nach Bauälädampf sucht.

schlegelaweggä

Hab ich heute das erste Mal gehört. Heisst, soviel mir gesagt wurde, "schnell". Ziemlich sicher ein zürideutsches Wort.

Wer weiss mehr?

Reaktivierung

Meine Damen und Herren

Wir wäre es mit einer Reaktivierung dieses Blogs?

Wieso das Blog nicht öffentlich machen via blog.ch?

Wem "gehört" dieses Blog überhaupt?

Fragen über Fragen...aber das Januarloch ist ja schon gly vorbei.

Darum: allez, on y va!

Cheers, Scotch

Weiter ...

Der Dialekt lebt...
Gesucht werden neue Dialekt-Wörter, keine simplen Übersetzungen, sondern echte Neukreationen.

Das sind die Bedingungen: Mundart soll es sein, ein Wort und das Zeug zu einer echten Alternative haben. Und das sind die sechs Worte, für die wir neue Dialekt-Begriffe suchen:
  • Manager
  • Design
  • Computer
  • E-Mail
  • im Internet surfen
  • SMS versenden
Fällt euch nicht zu allen ein Dialekt-Wort ein, kein Problem: Ihr könnt auch nur einen Begriff einschicken. Eure Vorschläge sendet ihr ... an diese E-Mail-Adresse ...
Meine Vorschläge für
Manager - "än Unkäschual"
Computer - "dä Draaht"
E-Mail - "Spämposcht"
im Internet surfen - "tim-tschalpä" (von Tim Berners-Lee). Variante, die mir jetzt gerade noch besser gefällt: tschaltim
SMS versenden - "aapingä".
Jiggy

Im heutigen Züritipp habe ich folgendes entdeckt:
"Jiggy" soll im Zürislang eine junge Frau bezeichnen, die gerne gestylt und gut gelaunt in den Ausgang geht. So wird dieses Wort jedenfalls von den beiden 20-jährigen Partyverantstalterinnen Lidija Tkalcec und Cyrielle Söllner definiert, die seine Schöpfung auch für sich in Anspruch nehmen. Ende 2003 lancierten sie eine erfolgreiche Serie gleichen Namens, die bei modischen Partyfrauen unterdessen immer mehr Zuspruch findet.

Ist Jiggy eine Ableitung von Tschigg (Jigg; Chic), d.h. junge Frau? Oder hat das Wort eher einen amerikanischen Musikhintergrund?

Im Rap Dictionary findet man dazu:
jiggy
  1. To have a lot of money or riches. DKNY, oh my I'm jiggy -- Junior M.A.F.I.A. (Player's Anthem [1995]).
  2. To dance. Gettin Jiggy Wit it -- Will Smith (1997)
"Keepin' it jiggy" -- Keith Murray - The Rhyme
Ein "Mech" ist ein Mechaniker. Von dort kommt auch das Verb "mechen", d.h. ursprünglich die Dinge tun, die ein Mechaniker tut - z.B. etwas reparieren.

Zitat:
A: mersi viu mou!! bis när - muäs no packä u go duschä (stinkä wi ä huärä mechaniker) u de fahri de öppä los
B: was söu das heisse "stinkä wi ä huärä mechaniker" schaffsch im büro?
A: E jo, i ha dr töff no müässä mechä bevor i (für nüt) uf luzän gheizt bi. i ha nüt gägä mechä, i schtinkä eifach

***

Das Wort "mechen", "mechä" sowie "umämechä" hat aber auch noch andere Bedeutungen erhalten.

Im weitesten Sinn kann man "mechen" brauchen für "etwas tun", "sich mit etwas beschäftigen". So zum Beispiel im Satz "Was bisch wiedär am mechä?". Das lässt sich durchaus mit "Was machst Du schon wieder?" übersetzen.

Vergleichbare Wörter: figuretlen
DRS 3 sendet die ganze Woche über Dialekte:

Das Programm

Viel Spass

Cheers aus Biel
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